Pamir Highway 2018



Von langer Hand vorbereitet, planten 3 Mitglieder mit dem Reiseveranstalter MuzToo eine abenteuerliche Reise nach Kirgistan/Tadschikistan über den Pamir und den Pamir-Highway unter die Räder zu nehmen.


Radi, Ernst und Andy bereiteten sich vor. Da rund 80% der Strassen unbefestigt waren, befand sich auch noch ein Cross-Training in der to do Liste. 

Leider zog sich Andy dabei eine so starke Schulterverletzung zu, dass er die Teilnahme absagen musste. (Wie beim Skifahren, am Schluss nur noch einmal)


Am 21. Juli war es dann soweit...…


Die beiden Unerschrockenen machten sich auf den Weg und flogen von Zürich nach Berlin, von dort nach Moskau und dann nach Osch, dem Bestimmungsort.

Osch ist eine Stadt am Ostrand des Ferghanatals im Süden von Kirgisistan. Der Ort im Nordosten des Alaigebirges ist der Überlieferung zufolge 3000 Jahre alt. Die zweitgrößte Stadt des Landes zählte 2012 etwa 255.800 Einwohner und ist ethnisch gemischt zwischen Kirgisen, Usbeken und kleinen Minderheiten von Russen und anderen Ethnien. (Quelle Wikipedia)


Der Flug war lange und die ganze Truppe war froh, endlich in Kirgistan angekommen zu sein. 


Na, nichts vergessen?



Unterwegs mit der S7



und endlich geht es los!



Unsere zwei Haudegen



Die ganze Truppe auf über 4600 m.ü.M. 



Reiseüberblick

https://trackmytour.com/wDdn5





Reisebericht von Radek Janis:

 

Der Flug von Zürich über Berlin und Moskau nach Osch war lang, aber immer noch Wellness pur im Vergleich zu dem, was uns auf der Tour erwartete. Nach einem Tag der Akklimatisierung ging es los auf den viergetakteten Einzylindern der 600er Yamaha XT. Der Sattel war eher hart, was man aber kaum spürte, da wir auf der Tour zu gut zwei Dritteln stehend fuhren. Die Asphaltstrassen wurden zunehmend Mangelware und abgelöst durch Schotterpisten mit Schlaglöchern, groben Bruchsteinen und seitlichen Abgründen. Es bedurfte einiger Konzentration und einer gewissen Kondition, sich auf diese Weise fortzubewegen. Insbesondere dann, als sich die unvermeidbaren Magen- und Darmbeschwerden hinzugesellten. Aber trotz all dieser Strapazen war ich – wie alle anderen Teilnehmer auch – begeistert vom Erlebten. Wir durchquerten verschiedene Landschaften. Und damit meine ich nicht nur unterschiedliche Täler oder Vegetationen. Im Pamir-Gebirge taten sich wunderschöne Bergwelten auf, die je nach Gebiet von unterschiedlicher Farbe, Höhe und Beschaffenheit waren. Alle paar Kilometer konnte die Szenerie ändern und man fühlte sich oft plötzlich in einer ganz neuen Umgebung: Eine schöner als die andere. Zur landschaftlichen Schönheit kam dann noch die Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit der Einheimischen hinzu. Kinder wie Erwachsene winkten uns zu und hatten bei Pausen keinerlei Berührungsängste. Auch wurde unsere Gruppe mit der Zeit zu einer eingeschworenen Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützte und mit der das Erlebnis noch intensiver wurde.

 

Ich war nie ein begeisterter Enduro-Fahrer und ich werde es wohl auch nie werden. Aber das Erlebnis im Pamir-Gebirge möchte ich nicht missen und werde irgendwann bestimmt etwas in ähnlicher Weise wieder unternehmen. Ein unvergessliches Abenteuer, an das ich mich immer gerne erinnern werde!

 


die Fotos von Ernst sind unter folgendem Link zu finden


Ernst und Radi werden einen Zusammenzug der Bilder mit Bericht an der Jahrestagung präsentieren..